Fachseminar zum Thema Übersetzung

Das Goethe Institut Dänemark und das Institut Français du Danemark luden (mit freundlicher Unterstützung der Dänischen Kulturbehörde) am 10. und 11. November 2015 in den Räumlichkeiten des Dänischen Schriftstellerverbandes zu einem „Fachseminar zum Thema Übersetzung“. Ziel des Seminars war es laut Goethe Institut, „ein Augenblicksbild vom Stand des Übersetzungsbereichs und den Fördermaßnahmen der dänischen, deutschen und französischen Verlagsszene zu erstellen.“

Fachseminar Übersetzen 1Als Referenten waren Autoren, Übersetzer, Kulturinstituts- und Verlagsangehörige aus Frankreich, Deutschland und Dänemark geladen – als Gäste in erster Linie VerlagsvertreterInnen aus den drei genannten Sprachgebieten. Fachseminar zum Thema Übersetzung weiterlesen

Hieronymustag 2015 in Flensburg

Der Heilige Hieronymus (347-420) übersetzte die Bibel aus dem Altgriechischen ins Lateinische und schuf damit die Vulgata, die lange Zeit maßgebliche Bibelübersetzung der katholischen Kirche. Hieronymus ist also quasi der Urvater und darum der Schutzpatron der ÜbersetzerInnen. Sein Gedenktag ist der 30.9. – und darum feiern wir an diesem Tag den Internationalen Übersetzertag und nennen ihn „Hieronymustag“.

LiteraturübersetzerInnen in ganz Deutschland haben in den letzten Jahren immer wieder rund um diesen Tag meist in der Nähe ihres Wohnortes Veranstaltungen angeboten, bei denen sie einen Einblick in ihre Arbeit – und ihr Schattendasein – gewährten. Der Verein Weltlesebühne e. V., 2009 gegründet von LiteraturübersetzerInnen mit dem Ziel, die Arbeit dieses Berufsstandes sichtbarer zu machen, Hieronymustag 2015 in Flensburg weiterlesen

Takeover – Und sie dankte den Göttern

Ein neuer Adler-Olsen! – Nein, ein alter Adler-Olsen …

Jussi Adler-Olsen hatte, bevor er 2007 mit der Sonderdezernat-Q-Reihe rund um den Ermittler Carl Mørck anfing und damit einen riesigen Erfolg landete, drei internationale Thriller geschrieben: Alfabethuset (1997), Firmaknuseren (2003 – 2008 neu erschienen unter dem Titel Og hun takkede guderne) und Washington-Dekretet (2006).

Auf dem deutschen Markt startete Jussi Adler-Olsen aber mit der Sonderdezernat-Q-Reihe. Der erste Band, Kvinden i buret (2007), erschien im Herbst 2009 Takeover – Und sie dankte den Göttern weiterlesen

Der Pfad des Todes …

… ist die ausnahmweise mal direkte Titelübersetzung des Krimis Dødesporet der dänischen Erfolgs-Krimiautorin Sara Blædel. Heute brachte die Post mir einen Haufen Belegexemplare.

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Der Pfad des Todes ist der achte Krimi einer neun Bände umfassenden Serie rund um die Ermittlerin Louise Rick. Es ist nach Die vergessenen Mädchen der zweite, der in meiner Übersetzung beim Piper-Verlag erschienen ist. (Band 1 bis 5 hatte Bastei Lübbe in der Übersetzung von Thomas Alms herausgebracht.) Der Pfad des Todes … weiterlesen

Zwanzig Zeilen … bei Amazon

In unregelmäßigen Abständen schaue ich mal bei dem Online-Riesen nach, was an Kundenrezensionen eingetrudelt ist … Stand heute: acht Rezensionen, davon sechs mit fünf Sternen, eine mit vier und eine mit drei.

Spannend finde ich immer – abgesehen vom Gesamturteil -, ob sich die Rezensentinnen auch zu Dingen äußern, die etwas mit der Übersetzung zu tun haben. In den seltensten Fällen geschieht dies unter dem ausdrücklichen Hinweis oder in dem Bewusstsein, dass es sich bei dem Buch um eine Übersetzung handelt. Aber ich weiß es ja, und darum freuen mich dann Sätze wie diese: Zwanzig Zeilen … bei Amazon weiterlesen

Zwanzig Zeilen … zirkulieren

Es ist soweit: Mein Projekt „Wanderbuch“ startet mit dem ersten Buch: Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman.

IMG_20150905_150006Am 31.8. ist es erschienen, und am 5.9. habe ich es bereits in vielen Stapeln bei Hugendubel in Lübeck gesehen sowie das Paket mit meinen Belegexemplaren erhalten.

Drei dieser Exemplare schicke ich jetzt auf die Reise, versehen mit einem Brief an die Leserin und einem altmodischen „Laufzettel“. Zwanzig Zeilen … zirkulieren weiterlesen

Zwanzig Zeilen Liebe …

… ist der deutsche Titel des englischen Romans „We Are All Made Of Stars“ von Rowan Coleman. Der Vorgänger – „Einfach unvergesslich“ – kam beim deutschen Publikum ziemlich gut an, und es sieht ganz so aus, als würde auch dieses Buch ein Erfolg werden.

August 2015
August 2015

Stella ist Anfang dreißig und arbeitet als Nachtschwester in einem Londoner Hospiz. Sie ist verheiratet mit Vincent, der als Soldat mehrere Einsätze in Afghanistan hatte und an Leib und Seele versehrt wurde. Während die beiden versuchen, zu einer neuen Form des Zusammenlebens zu finden, begegnet Stella im Hospiz den verschiedensten Schicksalen. Stella nimmt im Hospiz eine besondere Aufgabe wahr: Sie schreibt für die Sterbenden, die selbst zu schwach dazu sind, einen letzten Brief. Einige sind herzzerreißend, andere sogar ein bisschen komisch. Zwanzig Zeilen Liebe … weiterlesen