Archiv der Kategorie: Übersetzungen

Zwanzig Zeilen Liebe als Taschenbuch

Es ist auch nach fast zwanzig Jahren im Geschäft immer wieder ein tolles Gefühl, das fertige Produkt der eigenen Arbeit in Händen zu halten, wenn die Pakete oder Päckchen mit den Belegexemplaren eintrudeln. Pakete kommen bei Ersterscheinen, Päckchen bei Neuauflagen. Zwanzig Zeilen Liebe als Taschenbuch weiterlesen

The Chemist – Die Spezialistin

Stephenie Meyer, die Autorin der weltbekannten Twilight-Serie für Jugendliche, wechselt das Genre und legt ihren ersten Thriller für Erwachsene vor. Die Übersetzung dieses Titels gehört in mein persönliches Guinness-Buch der Rekorde: Zwischen erster Anfrage und Abgabe von 360 übersetzten Seiten lag kein ganzer Monat …

Aus heiterem Himmel erreichte mich am 10. August um die Mittagszeit eine E-Mail meiner Kollegin Andrea Fischer mit der Frage, ob ich Zeit und Lust hätte und mir vorstellen könnte, mit ihr zusammen für die Fischerverlage 511 Seiten Thriller aus dem Amerikanischen zu übersetzen – sofort und bis Anfang September. „Top-Autor, der Name ist noch geheim.“ The Chemist – Die Spezialistin weiterlesen

Moskau um Mitternacht

„[…] Sally McGranes fantastisches Debüt […] Moskau um Mitternacht ist eine von Randbemerkungen und Beobachtungen volle Liebeserklärung an den Wahnsinn namens Russland im Allgemeinen und Moskau im Besonderen. […] Und wenn es dann vorbei ist, einem der Kopf noch dröhnt von dem ganzen Wodka, den Max in sich hineingekippt hat, wacht man auf aus diesem irren Traum von Buch wie der verstrahlte Max am Pool des Moskauer Ganzkörperfitnessstudios Lermontov, für dessen Erfindung allein man Sally McGrane zu Füßen liegen muss. Denkt, was war das denn gerade? Mixt sich einen White Russian. Und fängt von vorne an.“ Moskau um Mitternacht weiterlesen

Hieronymustag 2015 in Flensburg

Der Heilige Hieronymus (347-420) übersetzte die Bibel aus dem Altgriechischen ins Lateinische und schuf damit die Vulgata, die lange Zeit maßgebliche Bibelübersetzung der katholischen Kirche. Hieronymus ist also quasi der Urvater und darum der Schutzpatron der ÜbersetzerInnen. Sein Gedenktag ist der 30.9. – und darum feiern wir an diesem Tag den Internationalen Übersetzertag und nennen ihn „Hieronymustag“.

LiteraturübersetzerInnen in ganz Deutschland haben in den letzten Jahren immer wieder rund um diesen Tag meist in der Nähe ihres Wohnortes Veranstaltungen angeboten, bei denen sie einen Einblick in ihre Arbeit – und ihr Schattendasein – gewährten. Der Verein Weltlesebühne e. V., 2009 gegründet von LiteraturübersetzerInnen mit dem Ziel, die Arbeit dieses Berufsstandes sichtbarer zu machen, Hieronymustag 2015 in Flensburg weiterlesen

Takeover – Und sie dankte den Göttern

Ein neuer Adler-Olsen! – Nein, ein alter Adler-Olsen …

Jussi Adler-Olsen hatte, bevor er 2007 mit der Sonderdezernat-Q-Reihe rund um den Ermittler Carl Mørck anfing und damit einen riesigen Erfolg landete, drei internationale Thriller geschrieben: Alfabethuset (1997), Firmaknuseren (2003 – 2008 neu erschienen unter dem Titel Og hun takkede guderne) und Washington-Dekretet (2006).

Auf dem deutschen Markt startete Jussi Adler-Olsen aber mit der Sonderdezernat-Q-Reihe. Der erste Band, Kvinden i buret (2007), erschien im Herbst 2009 Takeover – Und sie dankte den Göttern weiterlesen

Der Pfad des Todes …

… ist die ausnahmweise mal direkte Titelübersetzung des Krimis Dødesporet der dänischen Erfolgs-Krimiautorin Sara Blædel. Heute brachte die Post mir einen Haufen Belegexemplare.

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Der Pfad des Todes ist der achte Krimi einer neun Bände umfassenden Serie rund um die Ermittlerin Louise Rick. Es ist nach Die vergessenen Mädchen der zweite, der in meiner Übersetzung beim Piper-Verlag erschienen ist. (Band 1 bis 5 hatte Bastei Lübbe in der Übersetzung von Thomas Alms herausgebracht.) Der Pfad des Todes … weiterlesen

Zwanzig Zeilen … bei Amazon

In unregelmäßigen Abständen schaue ich mal bei dem Online-Riesen nach, was an Kundenrezensionen eingetrudelt ist … Stand heute: acht Rezensionen, davon sechs mit fünf Sternen, eine mit vier und eine mit drei.

Spannend finde ich immer – abgesehen vom Gesamturteil -, ob sich die Rezensentinnen auch zu Dingen äußern, die etwas mit der Übersetzung zu tun haben. In den seltensten Fällen geschieht dies unter dem ausdrücklichen Hinweis oder in dem Bewusstsein, dass es sich bei dem Buch um eine Übersetzung handelt. Aber ich weiß es ja, und darum freuen mich dann Sätze wie diese: Zwanzig Zeilen … bei Amazon weiterlesen

Zwanzig Zeilen Liebe …

… ist der deutsche Titel des englischen Romans „We Are All Made Of Stars“ von Rowan Coleman. Der Vorgänger – „Einfach unvergesslich“ – kam beim deutschen Publikum ziemlich gut an, und es sieht ganz so aus, als würde auch dieses Buch ein Erfolg werden.

August 2015
August 2015

Stella ist Anfang dreißig und arbeitet als Nachtschwester in einem Londoner Hospiz. Sie ist verheiratet mit Vincent, der als Soldat mehrere Einsätze in Afghanistan hatte und an Leib und Seele versehrt wurde. Während die beiden versuchen, zu einer neuen Form des Zusammenlebens zu finden, begegnet Stella im Hospiz den verschiedensten Schicksalen. Stella nimmt im Hospiz eine besondere Aufgabe wahr: Sie schreibt für die Sterbenden, die selbst zu schwach dazu sind, einen letzten Brief. Einige sind herzzerreißend, andere sogar ein bisschen komisch. Zwanzig Zeilen Liebe … weiterlesen